"Der Tote Mann"

Am 09. Mai 1952 war in einem Zeitungsbericht folgendes zu lesen:

 

 

Langweiler. Am alten Kirchenpfad nach Morbach stand eine ehrwürdige Buche, die sicher über 200 Jahre alt war. Vor vielen Jahrzehnten, als sich der Verkehr zwischen Nahe und Mosel abspielte, ist an dieser Buche ein Mann erfroren aufgefunden worden. Seitdem hat sich die Bezeichnung am „Toten Mann“ eingebürgert und wird auch in der Karte des Forstamtes so geführt. Auf Anordnung der Forstbehörde mußte die Buche jetzt gefällt werden, weil die öffentliche Sicherheit infolge abbrechender Aeste gefährdet war. Die Nutzung der Buche ergab 23 Raummeter Brennholz.

 

 

 

Dazu noch eine Anmerkung von Lehrer Paul Fuhr: „Von dem Holz der Buche am „Toten Mann“ erhielt die Schule 10 rm als Winterbrand zugeteilt.“